SURFER GIRL, HERE I COME - Part 3

MONTAG, 19. JULI 2021


Zurück zur Frage Who am I?!

Mittlerweile sitze ich im Bus nach Santander. Ich konnte ihn gestern Abend nicht buchen und habe mich entschieden einfach genug Zeit einzuplanen und dann vor Ort am Busbahnhof ein Ticket zu kaufen. Well, das Universum hat mich wieder auf eine Probe gestellt. Denn am Busbahnhof angekommen, stand da eine reisen Schlange. Und nach 10 Minuten liefen alle gehetzt durcheinander. Irgendwas funktionierte wohl nicht. So stand ich da 45 Minuten vor meiner geplanten Abreise ohne Ticket. Also habe ich mich in die nächste Reihe gestellt für den Schalter und gleichzeitig versucht via Handy doch online ein Ticket zu buchen. Es gab noch genau einen freien Sitzplatz im Bus. Einen. Jup.

Jetzt sitze ich also im Bus Richtung Santander. Als ich gestern im Tourismusbüro gefragt habe wie ich am besten nach Somo komme, meinten die mit dem Bus nach Santander und dann dort einen neuen Bus nehemn nach Somo. Sie haben mir die Telefonnummer vom Tourist Office in Santander gegeben, weil sie die Informationen zu den Bussen in Santander nicht hatten. Ich bin also abends zur Rezeption im Hotel um zu fragen, ob die für mich da anrufen würden. Denn ohne Spanisch und via Telefon, wusste ich, könnte es schwierig werden. Also bin ich hin um zu fragen. Der junge Mann an der Rezeption meinte, er kenne sich in der Gegend aus und würde mir eigentlich empfehlen von Santander mit dem Boot nach Somo zu fahren. Er holte sein Handy und zeigte mir, wo ich hinmuss und wie ich zum Boot komme. Er hat dann auch gleich mal angerufen, um zu klären ob das klappt. Und tada. Ich habe zwar noch kein Ticket, aber es soll wohl kein Problem sein, dort spontan ein Ticket zu buchen :D Ich bin also sehr gespannt und freue mich gleichzeitig sehr. Ich werde also spätestens morgen tatsächlich auf einem Surfbrett stehen. Vermutlich noch am Strand und als Trockenübung, aber I DON’T CARE. Ich fahre gerade an der Meeresküste entlang direkt mitten rein in meinen Traum, den ich schon so lange in mir rumtrage.

Gerade frage ich mich, warum ich das nicht eher geplant habe. Oder warum ich nicht schon vor Jahren wenigstens mal einen Surfsession gebucht habe. Gleichzeitig weiss ich, alles ist gut so wie es ist. Hätte ich eine solche Reise vor 2 Jahren geplant? Bzw. nicht geplant und angetreten? Nein. Ich war in meinem Leben nie wirklich alleine. Nicht, dass mich meine Exfreunde mich nicht hätten gehen lassen. Ich hätte es ziemlich sicher nicht in Erwägung gezogen. Ich habe es immer bevorzugt mit jemandem gemeinsame Erinnerungen zu kreiern. Ich glaube auch nicht, dass das etwas Schlechtes ist. Ich würde jederzeit wieder in Urlaub fahren mit einem Partner. Ich habe mich nur nie, so sehr auf mich selber fokussiert, dass ich gesagt hätte: "Okay, ich buch jetzt einen Flug und flieg alleine irgendwo hin. Ohne Plan wie die Woche verläuft. Aber ich geh einfach."

Und genau aus diesem Grund, ist alles genau richtig, so wie es jetzt gerade ist.

Ich bin die Version meiner Selbst, die ich immer tief in mir gespührt habe. Den Anteil, den meine Eltern liebevoll die Hippietussi nennen. Denn für den klassichen Backpacker Urlaub, bin ich glaube ich zu heikel. Und unsicher. Und tussig. Ehrlich. Aber okay, wer weiss, was diese Woche aus mir macht :D

Sag niemals nie!

Was ich eigentlich sagen möchte ist, ich lebe gerade jeden Teil meiner Seele voll aus. Die Beziehungen hatte ich, jetzt ist das Single bzw. alleine Leben dran. Den Date-Teil habe ich ausprobiert. Auf meine Art - nicht mein Ding. Ich hatte zeitweise während einer Woche 4 verschiedene Dates. Nur um einen Kaffee zu trinken, oder eine Runde spazieren zu gehen. Ich habe aber sehr deutlich gemerkt, dass ich überhaupt kein Interesse daran habe, jemanden wirklich ehrlich kennenzulernen. Ich habe vielen wirklich tollen Männer nicht mal die Chance gegeben, mich genauer kennenzulernen oder dass ich sie kennenlerne. Ich habe gerad Bock, alleine zu sein und mich nur auf mich zu fokussieren. Auch eine gute Erkenntnis.

Ich brauche und will gerade keinen Partner. Punkt.

Jetzt ist also der Freiheitsteil in mir wach. Dieses "einfach leben". Alleine sein.

Meiner Sehnsucht nach Meer nachgehen. Diesen Traum vom endlich mal surfen in die Realität umsetzten. Nach anfänglichem Adrenalinrausch und leichten Angstzuständen (Dr. Bachblüten sein Dank), bin ich die glücklichste Version meiner Selbst.

Was ich aber zurzeit fühle ist nicht das Glück, welches viele sich wünschen, glaube ich. Es ist kein Herzrasen mehr dabei. Keine Aufregung. Eigentlich eher das Gegenteil. Ich könnte ständig heulen vor Freude. Und zwar weil ich in einer solchen Ruhe bin. Wenn ich meinen Zustand beschreiben müsste, würde ich sagen: Ich bin gerade zu 1000% am richtigen Ort und alles ist richtig. Alles ist gut. Alles ist einfach Liebe. Ich bin gerade voll und ganz zufrieden. Und darum so glücklich. Will Smith hat mal gesagt: « Happiness is peace.» und genau das fühle ich. Ich bin im absoluten Frieden mit mir und meinem Leben. Und dieses Gefühl des Friedens und der Ruhe ist ein so viel tieferes Glücksgefühl als all die guten Gefühle die mit Aufregung in Verbindung stehen. Dieses Gefühl will ich beibehalten. Dieses Gefühl will ich leben.

So, jetzt sind wir schon fast am Ziel und ich möchte noch ein bisschen diese Fahrt entlang der Meeresküste geniessen.

Das nächste Mal wenn ich diesen PC aufklappe um meine Gedanken hier niederzulegen, bin ich einfach in einem Surf Camp. Someone pintch me please. Is this really my life?

Keep you postet <3



Immernoch MONTAG 19. Juli 2021


Und hier sitze ich nun. Am Strand. Mit dem Wissen dass ich morgen um 9 meine erste Surfstunde haben werde. Die Dame von der Surfschule meinte, es sei schon mutig direkt mal 2x2 Stunden pro Tag zu buchen. Ihre Aussage: «Your muscles are gonna be sore for sure.» Okay damit kann ich leben. Aber ich will jede Minute die ich hier bin auskosten. Die Unterkunt und allgemein der Ort ist ziemlich anders als ich es mir ausgemalt hatte. Aber das liegt daran, dass ich mich bei meiner Recherche vorallem auf ein Gebiet, Moliets - Frankreich, fokussiert hatte und eigentlich sehr gerne da hin gereist wäre. Dort ist man wirklich in einem Camp. Also so mit shared mobile homes, wo dann 4 Zimmer in einem kleinen Haus sind und 5-8 Häuser direkt beieinader. Oder so Zelte mit Holzboden, aber wie auf einem Campingplatz. Dort wird dann auch gemeisam gegessen und es wirkt wie ein echtes Camp. Ich bin hier eher in einem Surfer Dorf gelandet. Hier gibt es mehr als eine Surfschule und das Dörfchen Somo an sich, ist voller Minipensionen, Wohnung und Hotels. Ich glaube die Schule hätte schon ein Camp. Aber da hätte ich dann wirklich mit Schlafsack auf einer Isomatte übernachten müssen. Da habe ich mich doch für eine "Surfcabine" in eine, Hotel entschieden. Es stehen 3 Betten direkt nebeneinander und es gibt ein erstaunlich modernes Bad. Das wars. Frühstück kann man nicht dazu buchen. Im ersten Moment, war ich sogar positiv überrascht, denn ich hatte mich eigentlich auf -keine richtige Dusche- mehr eingestellt. Das habe ich allerdings. Auf den zweiten Blick muss ich aber sagen. Sauber ist was anderes. Das Zimmer hat einen sehr strengen Geruch und im Bad habe ich schon überall Haare entdeckt. Aber hej. Ich bin zum surfen hier. Let’s not forget that. Die traumhaften Tage in der Stadt im vermutlich schönsten Hotel von Bilbao, die durfte ich schon geniessen. Und ich will ja sowieso nur zum schlafen in meinem Zimmer sein. Die restlichen 16 Stunden, findet man mich hoffentlich am Strand.

Ich bin aber trotzdem sofort in den nächsten Strandshop und habe zum Glück so Dufterfrischer und Räucherstäbchen gefunden. Gleich mal gekauft und mein Zimmer damit ausgestattet. Man muss isch zu helfen wissen.

Dann habe ich mich entschieden in dem kleinen Supermercado alles für ein Picknick einzukaufen, inkulisve Einweggeschirr (übringens alles aus Bambus ecofriendly) und einer Falsche Rotwein. Und so habe ich mir ein spanisches Tapas Picknick am Strand gegönnt und sitze jetzt, immernoch mit meinem Rotwein hier direkt am Meer.

Und langsam aber sicher lichtet sich der Nebel. Bis vor einer halben Stunde konnte man noch nichts sehen. Alles dunstig. Ich war schon fast ein bisschen traurig. Aber jetzt in diesem Moment, wird es langsam immer klarer und ich erkenne die Umgebung und wie wunderschön es hier ist. Ich könnt schon wieder heulen. Ich bin so dankbar. Und glücklich. Und einfach zufrieden. Lange bleibe ich aber nicht mehr sitzen. Denn ich möchte morgen für meine erste Surfstunde um 9 fit sein. Obwohl ich jetzt jeden morgen um 9, zwei Stunden surfen werde, schaffe ich es vielleicht an einem Morgen mal etwas früher am Strand zu sein. Ich habe gerade ein tiefes Bedrüfnis hier mal eine Morgenmeditation zu machen, die ich dann mit Ankern verbinden kann, sodass ich sie jederzeit zuhause wieder nutzen kann.

We will see.

Für den Moment werde ich noch den Sonnenuntergang geniessen und dann, freudiger Weise eine richtige Dusche nehmen, bevor ich in mein nicht so ganz gleichgrosses Bett liegen werde und mich einfach nur auf diese erste Surfstunde meines Lebens freuen werde.


In Liebe,

Mareen



DIENSTAG, 20. Juli 2021


Hi, this is your sexy Sufer Girl :D

Okay, an dem sexy arbeiten wir noch. Aber ich stehe immerhin auf dem Brett. Es hat zwar doch einige Anläufe gebraucht, aber nach und nach habe ich es raus. Und ich merke, wenn ich mal steh, dann steh ich. Dann ist es gefühlt gar nicht weit weg vom Snowboard. Aber der richtige Aufstieg hat mich einige Versuche gekostet. Aber kurz und knapp. Ich liebe es.

Und es ist verdammt anstrengend.

9 Uhr morgens ist für Spanier bekanntlich noch mitten in der Nacht. So leer war auch das Dörfchen und so verschlafen die Angstellten der Surfschule. Wie richtig die Entscheidung aber war, mich für den 9 Uhr Kurs anzumelden, habe ich schnell gemerkt, als nur zwei weitere Mädels für den Kurs aufgetaucht sind. Wir waren also nur zu dirtt. Privatunterricht sozusagen. Kurz dachte ich, dass es schwierig werden könnte, denn der Surflehrer, Saul, weigerte sich Englisch zu sprechen. Ich glaube sein Englisch war genau so schlecht wie mein Spanisch. Also so gut wie nicht existent. Was isch aber gelernt habe: Ich versteh deutlich mehr spanisch, als ich mir zugetraut hätte. Zumindest im Kontext. Und so war meine Surflektion gleichzeitig eine Spanischlektion. Ich kann jetzt auf Spanisch surfen. :D Also können mal kursiv und in Anführungszeichen. You know what I mean. Was aber ganz klar ein riesen Vorteil an ihm ist; er ist seit 15 Jahren Surflehrer. Er erkennt jede kleine Miniwelle die du nehmen kannst. Er sieht ganz genau bei jedem Versuch sofort, was du verbessern kannst. Wir haben also eine kurze Instruktion bekommen und keine 15 Minuten später waren wir schon im Wasser. Learning by doing mit den Anweisungen eines Profis halte ich einfach bei fast allem für das Beste. Dazu kommt, dass das Wasser hier so flach ist, dass man nie tiefer als Bauchnabel im Wasser steht. Da fällt ganz schön viel vom Paddeln weg. Und alle die schon mal surfen waren haben mich vorm paddeln gewarnt: «Das Schlimmste ist eigentlich das Paddeln, weil du kaum auf einer Welle stehen kannst und mehr damit beschäftigt bist rauszupaddeln, als tatsächlich zu surfen.» Well, nicht hier. Ich konnte praktisch immer rauslaufen, aufs Brett liegen und Saoul hat uns sozusagen uf die Welle gezogen, sodass man zwar kurz paddeln musste, dann aber sofort aufstehen konnte. Oder es zumindest versuchen konnte. Ich bin also hier am genau richtigen Ort um es langsam aber sicher zu lernen. Und ich bin zwar gerade noch absolut platt, werde mich aber gleich einfach an den Strand legen und eine Stunde schlafen oder so um dann wieder fit zu sein, für die nächsten zwei Stunden heute um 4. Übrigens – was mir hier noch auffällt. Ich höre nur spanisch. Wirklich. Ich glaube, das ist ein spanischer Touristenort. Ich habe bisher weder Englisch noch Deutsch oder sonst was gehört. In Bilbao hingegen habe ich sehr viel Holländisch und Schwedisch, oder Dänisch gehört. Hier sind die Spanier. Dementsprechend kann hier auch nur jeder 10te einen Brocken Englisch. Ich lerne also ganz nebenbei noch so ein zwei Worte Spanisch.

So, ab zum Strand. Kraft tanken für die nächste Surfsession.

Oh I’m a happy kid! So effing happy. Und dankbar. So dankbar.

Bis bald. In Liebe <3


Immer noch DIENSTAG, 20 Juli


Surf Day Numero Uno is in the books my friend. Ich könnt nicht glücklicher sein. Meine zweite Session heute Mittag, war ein voller Erfolg. Auch weil ich offensichtlich morgens einen der besten Lehrer hatte. Tatsächlich. Wir waren eine riesen Gruppe. Alles Typen und 3 Mädels :D Now that’s what I’m talking about. Haha. Im ersten Moment dachte ich, oh gott die Jungs sehen alle schon aus wie Profis. Falsch gedacht; war auch erst ihr zweiter Tag. Wir wurden dann ich zwei Untergruppen geteilt. Ich war mit den beiden Mädels in einer Gruppe, die auch erst heute Morgen das erste Mal auf einem Surfbrett standen. Als erstes mussten wir im trockenen präsentieren, wie wir heute morgen gelernt haben, aufs Brett zu steigen. Ich war die einzige, die ein «muy bien Mareen, looks perfect» bekommen hat. Als er mich fragte bei wem ich heute morgen unterrichtet wurde, war für ihn alles klar. Fast forward, wir haben dann doch noch für die andern fast eine halbe Stunde wiederholt, worauf es beim Aufstehen ankommt und sind dann ab ins Wasser. Ich kann die Wellen gar nicht zählen, die ich nehmen konnte. Ich habe mich echt wie ein kleiner Profi gefühlt. Wenn unser Lehrer, Borja, uns für den Start Support geben wollte, hat er mich immer zurückgehalten und meinte: No no Mareen, tu prendes la mas bigger.

Ich bin stolz, richtig stolz. Ich würde das Geheimnis zeimlich einfach erklären. Tranquillo. Muy tranquillo. Wenn du dir keinen Stress beim Aufstehen machst, sondern ganz ruhig die 4 erlernten Schritte befolgst, klappt es eigentlich immer. Ah und Blick dahin wo du hinfahren willst. Wie beim Snowboarden. Nicht aufs Brett schauen, sondern in die Fahrtrichtung. Ach, ich lieb es. Liebe, liebe, lieeebe es! Hab ich schon erwähnt, dass ich es liebe?

Nun gut. Also für den Moment fühle ich mich einfach angekommen.

Ich freue mich so sehr auf die nächsten Tage. 2x 2Std gehen easy, fand ich heute. Bin zwar gespannt wie mein Körper sich morgen früh fühlen wird. Aber ich werde einfach heute Abend vorm schlafen noch einen gute Stretching Session einlegen.

Aber ich behaupte schon jetzt, dieses Gefühl, wenn du auf dem Surfbrett stehst, ist jeden Muskelkater wert.

Ich sitze jetzt wieder am Strand, ready für den nächsten Sonnenuntergang und werde vermutlich den Laptop die nächsten Tage eher nicht öffnen. Ich fühle mich so angekommen. So bei mir. In mir. Keine Ahnung einfach hier. In Liebe, in Zufriedenheit, im Frieden. Und das werde ich die Tage einfach geniessen. Zeit - um die Tage und mich zu reflektieren, werde ich genug haben, auf meiner Rückreise. Ich habe nämlich heute entschieden, am Freitag doch zurück nach Bilbao zu reisen, damit ich Samstag einen super entspannten Tag habe, wenn ich zum Flughafen muss. So kann ich die Ruhe einfach mitnehmen, die ich hier gerade empfinde.

Ich bin so glücklich. So dankbar.

Alles ist gut so wie es ist.

Jetzt melde ich mich erstmal aus meiner Gedankenwelt ab und lebe die nächsten 64 Stunden vollkommen im Hier und Jetzt. Ohne Rückblick, ohne Ausblick. Einfach Hier und jetzt.

Bis bald also.


In Liebe, Mareen <3



SAMSTAG, 24. Juli 2021


Wow -

Hi.

Ich weiss kaum, wo ich starten soll.

Es ist mittlerweile Samstag und ich sitze in Bilbao im gleichen Kaffee wie noch am letzten Sonntag. Heute Abend um 19:30 fliege ich zurück nach Zürich. Ich habe mir gerade ein grosses Frühstück bestellt, obwohl schon kurz vor 13:00 ist, aber ich habe mir einen richtigen Ausschlafenmorgen gegönnt in meinem ultra bequemen Queen und King Size Bett.

Aber von vorne.

Okay, ich musste mein Frühstück geniessen. Und jetzt sitze ich wieder auf der Dachterrasse meines Hotels, nachdem ich ausgecheckt habe und hier noch was esse. Ich bin richtig spanisch geworden. Lunch um 4 :D

Ich werde mich im Flugzeug um einen guten Rückblick auf die letzten Tage kümmern und eine kurze Reflexion einfügen. Allerdings glaube ich eher, dass ich das erlebte als Podcast reflektieren werde. Den Reisebericht als Text und Teil des daraus gelernten im Podcast. Mit dem möchte ich schliesslich mein Mindset teilen und ich glaube schon, dass sich diese Woche auf mein Mindset auswirken wird. Also:

In Ruhe die letzten Stunden hier in Spanien geniessen, dann im Flugzeug den Reisebericht beenden. Zuhause eine Nacht drüber schlafen und dann morgen einen Podcast mit der Reflexion aufnehmen. That’s the plan.

Happy Saturday (oder was auch immer für ein Tag sein wird, an dem ich diesen Teil in die Welt schicke oder du ihn liest)


Love,

Mareen



DONNERSTAG, 05. August 21


Nachtrag.

Das war wohl nix mit meinem guten Plan.

Als ich nämlich im Flugzeug sass kamen mir vor Dankbarkeit und Freude die Tränen. Ich habe dann einfach ohne etwas aufzuschreiben, die zwei Stunden in meiner Gedankenwelt verbracht und über diese einfach perfekte Zeit nachgedacht. Sie hat etwas in mir verändert. Etwas mit mir gemacht. Ich bin gewachsen. So ganz genau, finde ich die richtigen Worte noch immer nicht. Aber ich bin auch heute noch so endlos dankbar für diesen Urlaub.

Als ich am Sonntag zuhause aufgewacht bin, war ich so müde, dass ich denk ganzen Tag fast nur geschlafen habe und am Montag bin ich gleich in die Endprobenphase für das neue Gartentheater gestartet. Morgen ist Premiere. Ich hatte also seit meinem Urlaub nur zwei Tage frei und das Bearbeiten und Uploaden dieses Textes, hatte keine Priorität mehr. Letztendlich teile ich meine Gedanken ja gerne. Und tortzdem ist es ja für mich auch eine Art meine Erinnerungen und Gefühle festzuhalten. Da ist es mir nicht wichtig das zeitlich zu teilen oder sicherzustellen, dass die Welt es zu lesen bekommt. Wer sich darüber freut, ein Teil meines Weges zu begleiten, dem danke ich von ganzem Herzen für seine Zeit!

Und natürlich hoffe ich, dass auch du dir irgendwo etwas aus meinen Erzählungen rausziehen kannst.

Wenn ich einmal mehr ein kurzes, knackiges und doch sooo eindringliches Learingn aus dieser Zeit hervorheben müsste, dann bleibt mir nur eines.

JA verdammt,


DU KANNST!


Ich kann. Du kannst. Wir können. Und zwar alles, was wir uns vornehmen oder wünschen. Es braucht manchmal Mut, es braucht einen Willen. Es braucht vielleicht auch Zeit um zu reifen. Aber ja verdammt:


DU KANNST.

-Ende der Geschichte!



Solltest du bis jetzt meine Gedanken verfolgt haben, dann danke ich dir von ganzem Herzen für deine Zeit!

Es ist schön, dass es dich gibt!

Und glaub an dich!


In Liebe,

Mareen


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